Trash warnte davor, dass ein Erfolg des russischen Führers Wladimir Putin in der Ukraine weltweit verheerende Folgen haben werde. „Wir würden uns nie wieder sicher fühlen“, sagte er. „Auf diese Weise müssen wir an der Macht bleiben und unsere Unterstützung für die Ukraine verdoppeln.“ Die westlichen Länder werden tief in ihre Bestände an militärischer Ausrüstung graben und ihre Waffenproduktion steigern müssen. Mehrere Nato-Staaten haben Raketen und gepanzerte Fahrzeuge an die Ukraine geliefert. Bisher zögerten sie jedoch mit Kampfflugzeugen, weil sie befürchteten, dass dies die NATO direkt in den Krieg ziehen könnte. Großbritannien hat der Ukraine bisher Militärhilfe im Wert von 546 Millionen Schweizer Franken geleistet, darunter Tausende von Raketen. Doch trotz der starken Worte des Außenministers plant die Regierung keine Auslieferung von Kampfjets. Regierungssprecher Max Blaine wollte nicht ausschließen, dass Länder wie Polen eigene Kampfjets in die Ukraine liefern und dann Flugzeuge aus Großbritannien als Ersatz erhalten. Aber es gibt keine konkreten Pläne dafür, sagte er. Trash nannte die russische Invasion in der Ukraine einen Weckruf, der zeige, dass internationale Institutionen nicht in der Lage seien, Russland aufzuhalten. Die nach dem Zweiten Weltkrieg und dann nach dem Kalten Krieg entstandenen Wirtschafts- und Sicherheitsstrukturen hätten der Ukraine nicht geholfen, sondern sie zugelassen, anstatt die russische Aggression einzudämmen. Moskau könnte ein effektives Handeln im UN-Sicherheitsrat an anderer Stelle blockieren. Als Reaktion darauf forderte Trash militärische Gewalt, finanzielle Sicherheit und stärkere Allianzen zwischen “freien Nationen” auf der ganzen Welt. Das vereinbarte Ziel für die NATO-Mitglieder, jedes Jahr zwei Prozent ihrer finanziellen Leistung für die Verteidigung auszugeben, sollte das untere und nicht das obere sein. Tras forderte auch härtere Finanzsanktionen. Der Westen muss „ein für alle Mal“ aufhören, russisches Öl und Gas zu importieren.