Er verpasste die große Chance zur 2:1-Führung: Der agile Junge aus den USA, Brenden Aaronson, hier gegen den gebürtigen Wiener Alexander Borkovic. Der von der TSG 1899 Hoffenheim II ausgeliehene Spieler startete erst zum zweiten Mal in die Saison, auch zum ersten Mal gegen die Roten Bullen (im Oktober). Die spannende Frage war: Mit welchem Staff gehen beide Mannschaften ins Spiel? Aufgrund von Verletzungen und Ausschlüssen hatte Sturm sechs Stammspieler zur Auswahl. Bei RB Salzburg wurde nach dem schon früh festgesetzten Meistertitel am vergangenen Sonntag, den Feierlichkeiten und dem anstehenden ÖFB-Pokalfinale am kommenden Sonntag gegen den SV Guntamatic Ried mit einer Rotation gerechnet.
5 Wechsel in Sturm, gleich 7 in Salzburg
Sieben Änderungen in der Startelf nahmen die Roten Bullen aufgrund von Strafen, Verletzungen und Pausen vor. Die Verteidiger van der Brempt, Piatkowski und Bernardo ersetzen Kristensen, Solet und Kapitän Ulmer. Capaldo und Kjærgaard rückten für Sučić und die gesperrte Camara ins Mittelfeld und diesmal agierten Adamu Junior/Šeško als Sturmduo für die verletzten Adeyemi/Okafor. Fünf neue Spieler kamen zu Sturm: Jagger, Borkovic, Ljubic, Cowen und Sarkaria für den Salzburger Gazibekovic, den im Strafraum stehenden Guthric, Mittelfeldspieler Gorents-Stankovas und Verletzung (Verletzung) und Verletzung (Verletzung) Hailwood. „Beide Mannschaften haben sich nicht wie erwartet aufgestellt, aber es wird trotzdem ein Spitzenspiel“, sagte der 34-jährige Salzburg-Trainer Matthias Jaissle vor dem Anpfiff. Danach gingen die Roten Bullen sofort in die Offensive, doch Benjamin Šeškos wuchtiger Schuss nach nur 80 Sekunden war eine sehr zentrale und sichere „Beute“ für Sturm-Torhüter Siebenhandl. GEWINNER DES SPIELS! Gelungener “Jakobs Weg” am Gipfel! Jacob Jancer (l.) und seine großen Bälle … der 33-jährige gebürtige Grazer und ehemalige Salzburger gab mit dem Foulball den 15. Assist zur 1:0-Führung – Rekord! Und dann erzielte er das 12. Saisontor! Rechts der 21-jährige Pole Kamil Piatkowski, der sich in der Startelf der Salzburger einmal mehr beweisen konnte. Auf der Gegenseite prüfte Manprit Sarkaria mit einem Flachschuss Torhüter Köhn (11.), ehe die Grazer – erneut nach einem Standardball – vorausgingen. Der beste Assistent der Liga – Jakob Jantscher – zirkelte den Ball von links per Freistoß mit der rechten auf den Kopf von Lukas Jäger, der vor Maximilian Wöber (14.) sein erstes Saisontor vollendete. Szene in einem Flug nur “Passagiere”. Ein weiteres Tor für Jäger nach 14 Monaten: im Februar 2021 auch gegen RB Salzburg. Die Roten Bullen reagierten: Capaldo machte eine schöne Flanke mit der rechten durch die rechte, aber Junior Adamou, frei im Strafraum, verfehlte das Grazer Tor mit einem direkten Ball (19.). Beide wurden weiter entlassen und zeigten ihre erfrischenden und offenen Gesichter. Nicolas Capaldo kehrte nach einer Knieverletzung wieder zurück, ehrgeizig auf der rechten Seite und mit der scharfen Hereingabe, die Junior Adamu am ersten Pfosten verlor, aber der 18-jährige Slowene Benjamin Šeško war am hinteren Pfosten da und verwandelte mühelos zu seinem eigenen. 5. Tor, Saisontor (22.). Einer der beeindruckendsten Spieler der ersten Halbzeit: Nicolas Capaldo. Der 23-jährige Argentinier kehrte auf rechts zurück.
Red Bulls warnen vor Gewittermustern
Während Salzburg meist über rechts und Capaldo gefährlich kam, bewies Sturm sein Können bei Fouls. Jancer erneut mit Präzision auf Kapitän Hierländer, der per Kopf den langen Pfosten auf der linken Seite am Elfmeterpunkt verfehlte (29.). Beide blieben zwar offensiv, doch die Abwehr ließ keine nennenswerte Chance mehr zu – beide Mannschaften neutralisierten sich bis zur Pause. Nach Wiederanpfiff machte Stefan Hierländer den ersten Warnschuss, den rechten Schuss des Grazer Tabellenführers aus zentraler Position und aus 18 Metern verlor er knapp die linke Latte (60.). Während RBS-Trainer Matthias Jaissle auf Dreifachtausch und „Arbeitsteilung“ setzte. Brenden Aaronson hatte dann eine Torchance, doch sein Schuss ging nach Siebenhandl nur knapp am Pfosten vorbei (70.). nach oben. Anders war im Gegenzug Jakob Jantscher, der einen Pass von Stefan Hierländer in den Rückstand der Salzburger Abwehr nahm und den Ball von links über den großen Strafraum ins Netz hämmerte (71.). Piatkowski warf den linken Schuss des Routiniers und wehrte Torhüter Kon versehentlich ab. Nach einem sehr starken Spiel mit @RedBullSalzburg gewinnen wir 2:1! 3 Runden vor Saisonende sind wir Vizemeister des @OEFBL! Danke Schwoaze für diese unglaubliche Saison! 🙏🙌 #sturmgraz #AdmiralBL #STURBS ______________ STU 2:1 RBS | ⏱️ 90+3‘ pic.twitter.com/brmFbXwkDT – SK Sturm Graz (@SKSturm) 27. April 2022 Salzburg bereitete sich im Frühjahr auf die erste Niederlage in der Liga vor. Šeškos Einwechslung mit der Top-Ausgleichschance scheiterte mit 16 allein vor Siebenhandl im „Grazer Teufelskerl“, der mit einer „großen Parade“ abwehrte (77.). Die „zweite Reihe“, der Ball pfiff rechts neben rechts (82.). Ansonsten verteidigte die Ilzer-Elf in der Schlussphase, in der Salzburg für viele Tore bekannt ist, gut und sicherte sich neben dem 15. Saisonsieg vor den weiteren drei Runden die Vizemeisterschaft. Was für eine erfolgreiche Saison und was für einen Kurs haben die Steirer bisher in der Gruppe der Meisterschaft gemacht: 5 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage (Pech beim Start mit 0-1 in Salzburg)! Nach fünf Niederlagen im Duell mit den Bullen, einem Sieg und einem erneuten Sturm, dazu der fünfte Heimsieg in Folge – die Hausstärke von Sturm Graz! SK Sturm Graz – Red Bull Salzburg 2:1 (1:1) Mittwoch, 27. April 2022, 18:30 Uhr, Merkur Arena Graz-Liebenau, Zuschauer: 10.625, Schiedsrichter: Manuel Schüttengruber (Linz) SK Sturm Graz (4-4-2): Sieben Hände? L. Jäger, Affengruber, Borkovic, Dante; Hierländer (Kapitel), Ljubic, Niangbo (74. Kronberger), Kuen (90. Stückler); Sarkaria, Jantscher (88. Länge). Trainer: Christian Ilzer. FC Red Bull Salzburg (4-4-2): Köln; Van der Brempt, Piatkowski, Wöber, Bernardo; Capaldo (62. Bernede), N. Seiwald (62. Junuzovic), Aaronson (76. Diambou), Kjærgaard (62. Sučić); Adam, tschechisch. Trainer: Matthias Jaißle. Tore: 1:0 (14., Kopfball, Vorarbeit Janser) L. Jagger, 1:1 (22.) Cesco (Linksschuss, Vorarbeit Capaldo), 2:1 (71., Linksschuss, Vorarbeit Hierländer) Janser. TW: L. Jäger (82., Foul, / Bernardo (57., Foul, 3. TW), Wöber (75., Foul, 7. TW) Spielfilm siehe LIVETICKER Meisterschaftstor Bildrechte: FC Red Bull Salzburg via Getty