Das weltberühmte Time-Magazin widmete der Kanzlerin den Titel – und schreibt im Artikel zur „Zeitenwende-Speech“ auf Englisch. Wir erinnern daran, dass dies die historische Rede von Scholz vor dem Bundestag drei Tage nach Kriegsbeginn in der Ukraine ist. Damals sagte er: „Der 24. Februar 2022 markiert einen Wendepunkt in der Geschichte unseres Kontinents. “Mit dem Einmarsch in die Ukraine hat der russische Präsident Putin einen kalten Angriffskrieg begonnen.” Die Zeit zitiert nun die FDP-Auslandsexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann, 64, mit den Worten: „Es war ein toller Moment – und dann hat es sich beruhigt.“ Gelassenheit, so die Amerikaner, sei das Markenzeichen der Kanzlerin. Und das hat die Erwartungen in Deutschland und weltweit zur allgemeinen Enttäuschung werden lassen. Eines ist klar: Knapp vier Monate nach Scholz’ Amtsantritt hat das wichtigste Politmagazin der Welt mit der neuen Bundeskanzlerin abgerechnet – knallhart! Schon die Titelseite ist ein Biss für die Nachfolgerin von Angela Merkel (67), die einst von den Amerikanern als wichtigste Politikerin der Welt gefeiert und mit den höchsten Orden der USA geehrt wurde: Das Foto zeigt Scholz schüchtern, sogar seine Hände er bekreuzigte sich vor seinem Schritt und sah aus dem Nichts verwirrt aus. Dazu der wütende Satz: „Es könnte Deutschlands Rolle in der Welt verändern – wenn es sich schnell genug bewegt.“ Das lahme Titelfoto macht wenig Hoffnung.
Solz schneidet im Time Magazine nicht gut ab.
Sch Unter Scholz werde Europas größte Wirtschaftsmacht ihrer Verantwortung nicht gerecht, “während kleinere Länder wie Polen oder Estland riesige Summen an Waffen und Geld auftreiben”. „Weder die Tötung hunderter Zivilisten in Bucha noch die brutale Belagerung von Mariupol – die Soltz selbst als Kriegsverbrechen bezeichnet – konnten ihn dazu bewegen, ein direktes Embargo gegen russische Energieimporte zu verhängen.“ Ol Scholz ist überzeugt, dass er aus Überzeugung gewählt wurde und nicht, weil er Umfragen gefolgt ist. Die Zeitung zitiert Soltz mit den Worten: „Ein guter Anführer hört seinen Leuten zu, glaubt aber nicht, dass die Leute immer genau das wollen, was sie vorschlagen.“ Scholz’ Kanzleramt liefert seit Wochen immer wieder widersprüchliche Ausreden für seine Zurückhaltung bei Waffenlieferungen an die Ukraine. Dass Deutschland nun zumindest Gepard-Panzer an die Ukraine liefert, ist laut Time-Autorin Lisa Abend ein klares Zeichen dafür, dass die Kanzlerin der Massenkritik aus dem Ausland nachgibt. “Während Deutschland abwartete, was die anderen tun, äußerten sogar Soltz’ eigene Koalitionspartner ihre Enttäuschung”, schrieb der Time-Reporter. Ol Scholz konnte internationale Zweifel an der Nähe der deutschen politischen Elite zu Moskau nicht ausräumen. Im Gegenteil: Die Frage stellte sich erneut. Und am Ende blickt das amerikanische Magazin hilflos auf diesen aufschiebenden Kanzler: „Er bleibt furchtlos in der Flut der Kritik, die um ihn herum aufsteigt.“ Zum Schluss noch ein typischer Scholz-Satz: „Ich bin mir sicher, dass die Leute denken, wir machen unseren Job und denken über alles Schwieriges nach.“ Fazit: Scholz sei “zögerlich bis zur Undurchsichtigkeit bei seinen Entscheidungen”.