Sturm-Trainer Christian Ilzer nutzte den Moment nach dem designierten zweiten Platz für ein vorgezogenes Saison-Resümee. „Wir haben in dieser Saison viele Herausforderungen gemeistert. Wir hatten Höhen und Tiefen, aber die Mannschaft war immer geschlossen und hat auch in schwierigen Zeiten gepunktet.“ Admiral-Bundesliga, 29. Spiel, Meistergruppe: Rapid – Klagenfurt 2:2 WAC – Österreich 1:1 Sturm Graz – Salzburg 2:1
- Salzburg29 71:18 45
- Sturm Graz 29 57:37 34
- Schnell 29 46:41 24
- Österreich 29 37:35 22
- WAC 29 42:47 22
- Klagenfurt 29 40:52 20 Die Freiheit, Vizemeister zu werden, war dafür ein Symbol. Sturm musste gegen Salzburg auf fünf Stammspieler verzichten. Doch im Duell zwischen zwei völlig veränderten Sätzen behielt der Underdog die Oberhand. „Wir haben auf allen Ebenen so eine gute Mannschaft – bis zu 25 Mann“, sagte Sturm-Chef Stefan Hierlander. “Ich will nichts mehr als eine Gruppe B hören, wir sind eine Gruppe.” Ilzer hingegen empfand den zweiten Platz als „großes Kompliment an mein Team“. Aber auch sonst zahlt sich der zweite Platz für den Verein aus. Die Grazer dürfen in die zweite Runde der Champions-League-Qualifikation einziehen. Bleiben wegen des Krieges in der Ukraine russische Klubs ausgeschlossen oder qualifiziert sich der Sieger der Europa League 2022 über die Liga für die erste Liga, steigt Sturm ab Anfang August in die dritte Runde ein. Im schlimmsten Fall bedeutet das die Teilnahme an der Gruppenphase der Europa League.