Wie viel kostet die Selbstreparatur auf dem iPhone 13 Pro?
Bei Apple heißt das Programm Self Service Repair und ist derzeit nur in den USA verfügbar, soll aber noch in diesem Jahr auf Europa ausgeweitet werden. Im neuen Online-Shop bietet der Hersteller über 200 einzelne Ersatzteile und Werkzeuge an, damit Kunden iPhone 12, iPhone 13 oder iPhone SE (3. Generation) selbst reparieren können. So gibt es beispielsweise für das iPhone 13 Pro einen neuen Bildschirm inklusive Schrauben für knapp 270 US-Dollar. Später in diesem Jahr wird das Programm auf Macs mit dem Apple M1-Chip ausgeweitet. Apple wurde von iFixit-Reparaturprofis wegen Selbstreparatur kritisiert, da Apple jedes Teil mit der Seriennummer oder IMEI des reparierten iPhones verknüpft. Das bedeutet, dass nur spezielle Original-Apple-Teile verbaut werden können. Zum Entsperren Ihres iPhones benötigen Sie ein spezielles Toolkit, das Sie für 49 US-Dollar sieben Tage lang direkt bei Apple ausleihen können. Der Werkzeugsatz konnte nicht gekauft werden. Neben Apple hat auch Samsung bereits ein Selbstreparaturprogramm angekündigt, das erst im Sommer starten soll. Wie der iPhone-Hersteller gilt das Programm nur für Südkoreaner – vorerst – nur in den USA. Samsung arbeitet direkt mit iFixit zusammen, das die passenden Tools verkauft. Aufgrund der weit verbreiteten Verwendung von Klebstoffen muss der iOpener zunächst aufgewärmt werden, bevor das Galaxy-Smartphone vorsichtig mit diesem Werkzeug geöffnet werden kann. Zunächst können Nutzer der beliebtesten Samsung-Produkte passende Tools erwerben. Dazu gehören alle Modelle der Serien Galaxy S20, Galaxy S21, S22 und das Tablet Galaxy Tab S7 Plus. Neben Ersatzteilen wird Samsung auch Schritt-für-Schritt-Reparaturanleitungen veröffentlichen. Beide Unternehmen wollen durch ihre Bemühungen wohl dem lang ersehnten „Recht auf Reparatur“ vorgreifen und zeigen, dass sie auch bereit sind, die Geräte leichter reparierbar zu machen. Übrigens: Ab 1. Januar 2022 müssen Hersteller in Deutschland und der EU digitale Endgeräte aktualisieren, wobei Software-Updates nur noch für den „normalen Nutzungszeitraum“ erforderlich sind. Daher ist nicht klar, wie lange Samsung & Co tatsächlich Updates liefern sollen. Unklar ist auch, wann die Ersatzteilpflicht auf EU-Ebene eingeführt wird: Die EU-Kommission möchte eine Informations- und Ersatzteilpflicht für fünf Jahre ab dem Datum der Freigabe des Geräts einführen. Bisher wurde ein ähnliches Gesetz jedoch nicht verabschiedet, könnte aber bald fertig sein. Vorgeschlagene redaktionelle InhalteHier finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Links nur angezeigt, wenn Sie dies durch Klicken auf „Alle externen Inhalte laden“ bestätigen: Alle externen Inhalte laden Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Dabei werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Lesen Sie mehr über unsere Datenschutzrichtlinie. Auch lesenswert: Verbraucherrechte: Verpflichtung zu Updates auf Smartphone, Tablet und Plus. Programmsammlung zur Reparatur von iPhone & Co.:
Apple hat in den USA das Self-Service-Repair-Programm veröffentlicht, damit Nutzer eines iPhone 12, iPhone 13 oder iPhone SE (3. Generation) Teile selbst austauschen können. Zum Entsperren Ihres iPhones benötigen Sie ein spezielles Toolkit, das Sie für 49 US-Dollar sieben Tage lang direkt bei Apple ausleihen können. Knapp 270 Dollar kostet ein neuer Bildschirm mit Schrauben zum Beispiel beim iPhone 13 Pro. Jeder ausgetauschte Artikel wird von Apple mit der IMEI des iPhones verbunden. Neben Apple hat auch Samsung ein solches Programm zur Reparatur von Galaxy-Smartphones angekündigt, das in den USA erst im Sommer starten soll. Mit diesen Bemühungen wollen sich beide Hersteller wohl ein planmäßiges Reparaturrecht verschaffen. Reparaturprojekte sollen später in diesem Jahr nach Europa ausgeweitet werden.
Quellen: Apple, Samsung, iFixit (1), iFixit (2) Gehe zu den Kommentaren (0)