Ralf Rangnick war bereits Anfang April mit dem Posten des ÖFB-Teamchefs in Verbindung gebracht worden. Daraufhin dementierte der FB: „Es gab kein Treffen zwischen ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel und Manchester-United-Manager Ralf Rangnick.“ Offensichtlich bluffen. Warum so Traditionsmann Rangnick soll angeblich am Freitag als neuer Teamchef von τηςFB vorgestellt werden. Der 63-jährige Druckguru trainiert derzeit Manchester United in der Premier League, muss im Sommer aber Ajax-Trainer Eric Ten Hague seinen Platz räumen. Rangnik dementierte die Spekulationen am Donnerstagnachmittag nach dem 1:1 von Manchester gegen Chelsea nicht. Swivos bestätigte jedoch, dass er mit seinem aktuellen Verein vereinbart habe, nach der laufenden Saison als Berater zu arbeiten, während er gleichzeitig einen anderen Job ausübte. „Ich werde auf jeden Fall in meiner beratenden Funktion bleiben. Das würde Raum für einen anderen Job lassen“, erklärte Rangnick.

Dass Rangnik auch beim ÖFB den Fußball pusht?

In seiner langen Karriere trainierte der Deutsche unter anderem Schalke 04, den VfB Stuttgart, RB Leipzig und jetzt Manchester United. Im Red-Bull-Imperium – inklusive Salzburg – fungierte Rangnick lange Zeit als Gehirn. Mit der Philosophie des Spiels hofft der ÖFB, mit einer Red-Bull-Schule das Beste aus seinen Spielern herauszuholen. In jüngerer Zeit kursieren beim ÖFB die Namen Vladimir Petkovic, Peter Stöger, Andreas Herzog und Markus Schopp.