Die Zahl der neuen Coronavirus-Fälle in Österreich ist weiter rückläufig. Von Mittwoch bis Donnerstag wurden 6361 neue Fälle registriert. Das liegt unter dem Durchschnitt der letzten sieben Tage mit 6400 Fällen. Vor einer Woche wurden bei fast gleich vielen Tests 11.948 Neuinfektionen festgestellt. Auch die Zahl der Patienten in den Covid-19-Krankenhäusern wurde reduziert, allerdings gab es nach Angaben des Ministers 17 Todesfälle. Die Auswirkung der sieben Tage betrug nun 498,9 Fälle pro 100.000 Einwohner. Am Vortag lag der Kurs noch bei 561,1. Bis Donnerstag gab es 2.083 weniger aktive Fälle. Diese Zahl liegt jetzt bei 84.197 Menschen, die aktiv infiziert sind. Die Positivquote der PCR-Tests lag nun wieder bei 4,2 Prozent und damit über dem Durchschnitt von 3,6 Prozent. In den letzten 24 Stunden wurden insgesamt 180.502 PCR- und Antigen-Schnelltests erfasst. Davon waren 152.102 signifikante PCR-Tests.

Burgenland mit der höchsten Frequenz von sieben Tagen

Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tages-Frequenz ist aktuell das Burgenland mit 692,2, gefolgt von Wien, Niederösterreich und Kärnten (638,2, 636,8 bzw. 451,9). Dahinter folgen Oberösterreich (436,2), Vorarlberg (380,2), Salzburg (373,2), Steiermark (366,5) und Tirol (295,2). Das Krankenhaus behandelt derzeit 1.382 Menschen mit einer Coronavirus-Infektion, 70 weniger als gestern gemeldet. 113 Menschen müssen intensivmedizinisch betreut werden. Leider ist diese Zahl seit Mittwoch um zwei Patienten gestiegen, aber in einer Woche um 17 Patienten gesunken. Seit gestern sind 17 Todesfälle aufgetreten, mit einem Sieben-Tage-Durchschnitt von 151,4 pro Tag. In den letzten sieben Tagen wurden 1.060 Todesfälle registriert. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie laut dem AGES 19.503 Kontrollpanel seit dem Ausbruch 18.117 Todesopfer in Österreich gefordert (Zahlen von letzter Woche, daher die Diskrepanz).

68,3 Prozent der Bevölkerung sind geimpft

5065 Impfungen wurden am Mittwoch durchgeführt. Davon waren 184 erste Stiche, 597 zweite und 4284 dritte. Insgesamt haben sich laut E-Impfpass insgesamt 6,8 Millionen Menschen bereits mindestens einmal impfen lassen. 6,1 Millionen Menschen und damit 68,3 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher haben einen gültigen Impfschutz. Die Schutzquote (gültiger Impfpass) ist mit 74,6 Prozent die höchste im Burgenland. In Niederösterreich haben 70,5 Prozent der Bevölkerung einen gültigen Impfschutz, in der Steiermark 69 Prozent. Nach Wien (67,2), Tirol (66,2), Kärnten (65,1), Salzburg (64,4) und Vorarlberg (64,3) kommt Oberösterreich mit 64 Prozent zurück. Seit Beginn der Pandemie gab es in Österreich bereits 4,1 Millionen bestätigte Fälle. Fast vier Millionen Menschen haben sich von dem Ausbruch erholt. (was)