Dass der ZSC am Mittwoch erneut nicht in der Bossard Arena gefeiert hat, lag vor allem an Dario Simion und Jan Kovar:

  1. Minute: Kovar legt nach einem schnellen Angriff seinen Angriffspartner ab. Mit einem gezielten Schuss gleicht Simion zum 1:1 aus. 52. Minute: Kovar schiebt Maxim Noro hinter das gegnerische Tor und zwingt ihn zu einem fatalen Fehlpass. Simion bedankt sich und bringt Zug erstmals in Führung. 58. Minute: Simion klärt beim 3:1 im leeren Netz alles. Wieder kommt der letzte Pass von Kovar.

Nur eine Minute später konnte sich der Torschützenkönig aus Zug in die Liste der besten Torschützen eintragen. Der Tscheche traf wie Simion im leeren Netz zum 4:1. Auch das 5. Endspiel wurde nach vorgegebenem Szenario ausgetragen: Die Mannschaft, die 1:0 erzielt, geht als Verlierer vom Eis. Ab Montag waren es die ZSC Lions, die die Wertung eröffneten. Nach einem Fehlpass von Nico Gross ließ Top-Scorer Dennis Malgin zunächst Nicklas Hanson raus und erwischte Leonardo Jenoni im kurzen Eck (31.). Wenige Minuten später hatte Justin Sigrist das 2:0 auf dem Pfosten, doch der Verteidiger des EVZ Gross hielt den Versuch von „Buemetrickley“ für seinen getroffenen Torhüter auf der Linie. Sigrist symbolisierte die unglückliche Leistung wirklich gleichberechtigter Gäste. In der 45. Minute scheiterte der 23-Jährige an der Latte.

Suri ist schwer verletzt

Zug war wie gewohnt mit viel Druck in die Partie gestartet, am Ende aber zunächst nicht ruhig geblieben. Nachdem auch die Löwen ins Spiel fanden, wurde es kurz vor der ersten Pause erstmals eklig. In der 20. Minute kollidierte der Zuger Reto Suri mit Marco Pendretti und verletzte sich möglicherweise am Knie. Obwohl der ZSC-Stürmer wohl nicht absichtlich gehandelt hat, musste er früh duschen. Ein unnötiger Knüppeltreffer von Yannick Weber nur 8 Sekunden später ließ den EVZ die Führung verdoppeln. Die Tore kamen aus zahlenmäßiger Überlegenheit – wie im gesamten Spiel – aber keines. Dank des Duos Simion/Kovar sollte sich das nicht einmal rächen.